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Anna Goeke hat die musikalische Leitung von Rodenkirchener KammerChor und Orchester übernommen


Die Mitglieder von Rodenkirchener KammerChor und Orchester (RKCO) schlagen eine neue Seite ihrer bald 50-jährigen gemeinsamen Geschichte auf: Die junge Dirigentin Anna Goeke hat im Januar 2024 die musikalische Leitung beider Ensembles übernommen. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren mit 21 Bewerbungen haben sich Chor und Orchester klar für Anna Goeke entschieden.
Anna Goeke leitet u.a. den Kammerchor an der Universität Bonn sowie den Kammerchor NyKlång Essen. Im Rahmen ihres Chorleitungsstudiums bei Florian Helgath und in Meisterkursena arbeitete und konzertierte sie mit dem Chorwerk Ruhr, dem Nederlands Kamerkoor, der Chorakademie des WDR-Rundfunkchores und dem Nova Era Vocalensemble Lissabon. 2023 erhielt sie den 3. Preis des Dirigierwettbewerbes der Internationalen Masterclass in Marktoberdorf.


Die studierte Kirchenmusikerin und Stipendiatin des Cusanuswerkes e.V. ist in Köln gut bekannt. Sie war von 2019-2022 Musikalische Assistentin der Kölner Dommusik bei Oliver Sperling und Eberhard Metternich und ist im Wintersemester 2023/24 Lehrbeauftragte für Chorleitung an der HfMT Köln.


 



Foto: Christoph Papsch


Rodenkirchener KammerChor und Orchester


Der Rodenkirchener KammerChor und das Rodenkirchener KammerOrchester (RKCO) wurden 1965 (Orchester) und 1975 (Chor) von Anselm Rogmans gegründet, der die Leitung beider Ensembles bis zum Jahre 2010 innehatte. Chor und Orchester konzertieren sowohl mit gemeinsamen als auch eigenständigen Projekten in den Konzertkirchen Kölns, in der Philharmonie im Rahmen des Netzwerks Kölner Chöre und in Kirchen des Kölner Südens.


Das Repertoire reicht dabei vom schlichten Volksliedsatz bis zu großen Oratorien-, Passions- und Messvertonungen aller Epochen. Große chorsinfonische Werke stehen ebenfalls regelmäßig auf dem Programm. Insbesondere unter der Leitung von Harald Jers (2010-2014) fanden diverse Erst- und Uraufführungen statt. So brachte der RKCO im Jahre 2013 dem Publikum der Kölner Philharmonie nach über 100 Jahren erstmals wieder das Te Deum des Kölner Komponisten Franz Wüllner zu Gehör.


Von 2017-2023 lag die musikalische Gesamtleitung beider Ensembles in der Hand Arndt Martin Henzelmanns. Er führte den RKCO erfolgreich durch die Zeit der Beschränkungen während der Corona-Pandemie. Bereits im Oktober 2021 fand wieder das erste Konzert statt und im Mai 2022 wurde das Programm „Toward the Unknown Region" (Werke von Holst, Boulanger, Ralph Vaughan Williams und die Uraufführung as dreams are made on" Gary Carpenter) ein beachtlicher Erfolg in der Kölner Philharmonie.


Im Januar 2024 hat Anna Goeke die musikalische Leitung beider Ensembles übernommen. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren mit 21 Bewerbungen haben sich Chor und Orchester klar für die Dirigentin entschieden.


Die im Kölner Raum einzigartige Konstellation einer engen Zusammenarbeit von Chor und Orchester unter einer musikalischen Leitung bietet den Laienmusikern die außergewöhnliche Möglichkeit, durch regelmäßige gemeinsame Proben einen homogenen Ensembleklang zu erreichen.
Als ständiger Gastdirigent übernimmt Peter Stein einmal im Jahr die Leitung eines reinen Orchesterkonzerts. Bei der Probenarbeit zur Vorbereitung des anspruchsvollen Konzertprogramms wird er von Konzertmeister Go Yamamoto unterstützt. Für die stimmliche Weiterbildung des Chores steht der musikalischen Leitung zudem ein professioneller Stimmbildner zur Seite, der die wöchentlichen Chorproben durch individuelle Unterrichtseinheiten begleitet.


Intensive Fortbildung im Bereich Intonation, Stimm- und Phrasierungstechnik ergänzen somit die Probenarbeit von Chor und Orchester und sorgen für eine kontinuierliche Professionalisierung beider Ensembles, die sich in zunehmender Klanghomogenität und Flexibilität der Klangfarbe ausdrückt. Als Mitglied des Netzwerks Kölner Chöre ist der RKCO zu einer festen Größe des Kölner Kulturlebens geworden.


Rodenkirchener KammerChor


Der Rodenkirchener Kammerchor probt wöchentlich mit ca. 70 Sängerinnen und Sängern in den Räumen der Emmanuelkirche Köln-Rondorf. Das breit gefächerte Repertoire reicht vom schlichten Volksliedsatz über barocke Kantaten und Messen für die Gottesdienstgestaltung bis hin zu großen Oratorien-, Passions- und Opernvertonungen und umfasst auch zeitgenössische Kompositionen mit Uraufführungen (Tenebraevon Wilfried Maria Danner, Kölner Philharmonie 2010 unter der Leitung von Anselm Rogmans) und deutschen Erstaufführungen (Mirror of Perfection von Richard Blackford, Trinitatiskirche 2010, SunrisevonOla Gjeilo, Abtei Brauweiler 2011, unter der Leitung von Harald Jers).
Das seit Chorgründung durch Anselm Rogmans im Jahre 1975 gemeinsame Musizieren mit einem fest angeschlossenen Orchester unter einem musikalischen Leiter, ist eine für den Kölner Raum einzigartige Konstellation und bietet die außergewöhnliche Möglichkeit, regelmäßig miteinander zu proben und dabei eine intensivere musikalische und klangliche Verschmelzung der instrumentalen und vokalen Stimmen zu erzielen. Nach Anselm Rogmans (1977-2010), Harald Jers (2010-2014), Walter Mik (2015-2017) und Arndt Martin Henzelmann (2017-2023) hat Anna Goeke im Januar 2024 die Gesamtleitung von Chor und Orchester übernommen.


Für die stimmliche Weiterbildung des Chores steht der musikalischen Leitung ein professioneller Stimmbildner zur Seite, der die wöchentlichen Chorproben durch individuelle Unterrichtseinheiten begleitet. Intensive Fortbildung im Bereich der Stimmtechnik und Intonation begleitet somit die regelmäßige Probenarbeit und sorgen für eine kontinuierliche Professionalisierung des Ensembles, die sich vor allem in zunehmender Homogenität des Klangs und Flexibilität der Klangfarbe ausdrückt.


Aufführungsorte sind neben den traditionellen Stätten im Kölner Süden, wie der Emmanuelkirche Rondorf und der Melanchthonkirch in Köln Zollstock, verschiedene Konzertkirchen im Kölner Raum wie z. B. die romanische Basilika St. Aposteln, sowie die Kölner Philharmonie und Trinitatiskirche im Rahmen des Netzwerks Kölner Chöre. Konzertreisen führten den Chor vor der Coronapandemie regelmäßig an neue Aufführungsorte in ganz Europa (u.a. Paris, Stockholm, Granada, Prag und Budapest) und ermöglichen die bereichernde Zusammenarbeit mit europäischen Gastchören. Als Mitglied des Netzwerks Kölner Chöre ist der Rodenkirchener KammerChor zu einer festen Größe des Kölner Kulturlebens geworden.


Rodenkirchener KammerOrchester


Das Rodenkirchener KammerOrchester wurde 1965 als „Kalbecker Kammermusikkreis" am Niederrhein von Anselm Rogmans gegründet und ab 1975 unter neuem Namen in Köln-Rodenkirchen weitergeführt, wo es sich mit dem ebenfalls von Anselm Rogmans an der Gesamtschule Rodenkirchen neu gegründeten Kammerchor zu einem Klangkörper zusammenschloss. Das Rodenkirchener KammerOrchester und der Rodenkirchener KammerChor (RKCO) sind seit nunmehr fast 50 Jahren vorwiegend gemeinsam in chorsinfonischen Konzerten zu hören. Diese im Kölner Raum einzigartige Konstellation einer engen Zusammenarbeit von Chor und Orchester unter einem musikalischen Leiter bietet den Laienmusikern die außergewöhnliche Möglichkeit, regelmäßig intensiv miteinander zu proben und somit einen homogenen Ensembleklang zu erreichen. Seit Januar 2024 liegt die musikalische Gesamtleitung bei Anna Goeke. Die Proben beider Ensembles finden seit vielen Jahren in der Emmanuelkirche Köln-Rondorf statt.


Das Rodenkirchener KammerOrchester wird seit seinem Bestehen von einigen professionellen Musikern unterstützt, die regelmäßig an den wöchentlichen Proben teilnehmen. Konzertmeister Go Yamamoto arbeitet in regelmäßigen Stimmproben an homogenem Streicherklang und epochenspezifischer Phrasierungstechnik. Dadurch wird auch den weniger erfahrenen Musikern ein Musizieren auf sehr hohem musikalischem Niveau ermöglicht. Auch in eigenen großen Symphoniekonzerten, wie Beethovens Eroica, Brahms' erster Symphonie und auch zeitgenössischen Werken ist das Rodenkirchener KammerOrchester regelmäßig zu hören. Durch die im Mai 2017 aufgenommene Zusammenarbeit mit dem ständigen Gastdirigenten Peter Stein wird das Laienorchester noch einmal verstärkt als eigener Klangkörper gefördert. Die jährliche Aufführung eines reinen Orchesterprogramms unter dessen Leitung ist Ausdruck dieser besonderen Förderung.


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